Für die Talentsichtung wurden folgende Sichtungs- und Talentkriterien definiert:
- Handballtalente…
- sind spielfähig (Hauptkriterium), d.h.
- treffen überwiegend richtige Entscheidungen in Abwehr und Angriff,
- haben Antizipationvermögen (wie z. B. Ballgewinne),
- zeigen ausgeprägte Handlungsschnelligkeit als Auswahl geeigneter,
- beherrschter, automatisierter Techniken,
- sind flexibel und können improvisieren,
- zeigen Überraschungsmomente
Voraussetzungen sind Risikobereitschaft, eine realistische Selbst-einschätzung und eine zielgerichtete Wahrnehmung mit zentralem Blickfocus zum Tor und ein gleichzeitiges peripheres Erkennen sinnvoller Alternativen
- Lerntempo: Talente lernen schnell, vor allem durch Abschauen
- Koordination: Talente haben eine überdurchschnittliche Koordinationsfähigkeit und eine gute Motorik mit runden, ökonomischen Bewegungen
- Multitalent: besonders in Ballsportarten
- Kondition: haben Konditionswerte mindestens im BHV- Normbereich
Männlich 14 Jahre:30-m-Sprint: 4.4 sek., Differenzsprung : 45 cm,
Handballweitwurf: 44 Meter, Coopertest: 2700 m - entwickeln auch bei hohen Trainingsumfängen eine hohe Belastungsverträglichkeit
- verfügen über ein großes Entwicklungspotential.
Damit Talente sich später im Hochleistungssport durchsetzen, müssen sie leistungsbereit und erfolgsmotiviert sein, zielstrebig handeln und die sportlichen und schulischen Anforderungen erfüllen.