5 Fragen an Ben Schulze vom TSV Herrsching, der gerade sein FSJ beim BHV absolviert:
1.) Warum hast Du Dir für das FSJ den BHV ausgesucht?
Ich bin sehr handballinteressiert und wusste noch nicht genau, was ich nach dem Abitur machen sollte. Als ich dann die Ausschreibung für das FSJ-Jahr beim BHV im Internet gelesen habe, habe ich mich sofort dafür entschieden. Schließlich kann ich so meinem großen Hobby Handball nachgehen und habe ein weiteres Jahr Zeit, um über meine berufliche Zukunft nachzudenken.
2.) Wie sieht eine typische FSJ-Arbeitswoche aus? Welche Aufgaben hast Du?
Ich arbeite vormittags meistens in der BHV-Geschäftsstelle und nachmittags bin ich dann an vier Grundschulen und in zwei Vereinen tätig. Ich betreue an den Schulen hauptsächlich die sogenannten Sportarbeitsgemeinschaften (SAGs) „Spielen mit Hand & Ball“, bin aber auch im ganz normalen Schulsport dabei. Außerdem leite ich noch zwei E-Jugenden in zwei Vereinen. Eine FSJ-Arbeitswoche ist sehr abwechslungsreich, da die Kinder in jeder Gruppe anders sind. Ein großes Grundschul-Handball-Turnier will ich bis zum Ende des Schuljahres organisiert haben, damit man den Handball an Schulen weiter voranbringt.
3.) Wie gefällt Dir Dein Tätigkeitsbereich bis jetzt? Was machst Du am liebsten?
Mein Tätigkeitsbereich gefällt mir insgesamt sehr gut. Man kann im Umgang mit Kindern viele wertvolle Erfahrungen gewinnen: man lernt sehr gut, wie man sich vor Gruppen verhält und wie man eine Gruppe leitet. Außerdem ist es eine schöne Herausforderung, 10 – 20 Kinder in Bewegung zu bringen, und ein schönes Gefühl, wenn die Kinder nach einer Trainingseinheit verschwitzt und glücklich nach Hause gehen. Am liebsten leite ich den Schulsport von der 3. bis zur 6. Klasse. Dort sind die Kinder besonders motiviert, wollen unbedingt etwas mit dem Ball machen. Leider sieht man hier deutlich, dass der Handballsport an manchen Schulen im Sportunterricht noch keine große Rolle einnimmt.
4.) Wie sehen Deine beruflichen Ziele nach dem FSJ aus?
Nach meinem FSJ will ich in München ein Studium beginnen. In welcher Richtung weiß ich allerdings noch nicht so genau – vielleicht Sportwissenschaft, Lehramt oder Umweltingenieur.
5.) Welche Erwartungen hast Du an das FSJ?
Von meinem FSJ erwarte ich mir, dass ich viele Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen sammle, und dass ich mit vielen Menschen in Kontakt komme. Außerdem muss ein FSJ natürlich auch Spaß machen, was es in meinem Fall ja zweifelsohne tut. Dazu lernt man noch, wie das Arbeitsleben in einem Büro abläuft, was für die berufliche Zukunft sicherlich auch von Vorteil ist.