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JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA:

Handball gehört zu den 16 Sportarten des Bundeswettbewerbs der Schulen, die von der Stadt- bzw. Kreisebene bis zum Landes- bzw. Bundesfinale in Berlin führen.
Teilnahmeberechtigt in Bayern sind: Hauptschulen / Förderschulen, Realschulen / Wirtschaftsschulen / Sonderrealschulen, Gymnasien und Berufliche Schulen.
 

Wettkampfklassen und Wettkampfebenen in Bayern auf einen Blick:
 

 

 
Ausschreibung für das Schuljahr 2009/2010
(Auszug aus der Broschüre „Schulsport-Wettbewerbe in Bayern“)

WETTKAMPFKLASSEN: II, III/1 und IV
(Jungen und Mädchen)
 
MANNSCHAFTSSTÄRKE
Schüler: maximal 11 Schüler/innen von einer Schule (auch bei Turnieren); gespielt wird mit 1 Torwart/Torfrau, 6 Feldspieler/innen und maxi­mal 4 Auswechselspieler/innen
Lehrkraft: 1
 
BALLUMFANG
WK J II, J III/1, J IV: 54–56 cm
WK M II: 54–56 cm
WK M III/1 52–54 cm
WKMIV: 52cm
Bei Landes- ­und Bundesfinalveranstaltungen wird in der Sportart Handball mit den offiziellen Bällen des Sponsors Molten gespielt.
 
TURNIERSPIELE
  • Die Spielzeit beträgt in allen Wettkampfklas­sen 2 x 10 Minuten mit einer Halbzeitpause von 2 Minuten.
  • Turniere mit 3 beteiligten Schulmannschaf­ten werden in der Form „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen.
  • Bei Turnieren mit 4 beteiligten Mannschaften kann in Turnierform „Jeder gegen Jeden“ gespielt werden oder 2 Spielpaarungen aus­gelost werden. Wenn 2 Spielpaarungen aus­gelost werden, bestreiten die Sieger beider Begegnungen das Endspiel, die Verlierer spielen um Platz 3 und 4.
  • Spieler, die während eines Turniers wegen grober Unsportlichkeit oder Schiedsrichter­beleidigung des Feldes verwiesen werden, sind während dieses Turniers nicht mehr spielberechtigt.
  • Spiele mit unentschiedenem Ausgang sind möglich. Für die Festlegung des Endstandes gelten die folgenden Kriterien: Punktverhältnis und Ergebnis aus Direktvergleich der punkt­gleichen Mannschaften.
  • Bei Entscheidung um Platz 1 Siebenmeter­werfen nach den Bestimmungen des DHB.
     

SPIELE MIT VOLLER SPIELZEIT

Spiele mit voller Spielzeit können z. B. sein
- jede Begegnung zweier Schulmannschaften
– wenn nur ein Spiel an dem betreffenden Tag durchgeführt wird.
- das Endspiel bei den Wettkämpfen auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte (wenn nicht in Turnierform gespielt wurde).
- das Landesfinale in den einzelnen Wett­kampfklassen.
 
Jungen
– Wettkampfklasse II: 2 x 25 Minuten
– Wettkampfklasse III/1: 2 x 25 Minuten
– Wettkampfklasse IV: 2 x 20 Minuten
Mädchen
– Wettkampfklasse II: 2 x 25 Minuten
– Wettkampfklasse III/1: 2 x 25 Minuten
– Wettkampfklasse IV: 2 x 20 Minuten
 
Endspiele mit unentschiedenem Ausgang wer­den nach Ablauf der regulären Spielzeit nach einer Pause von 5 Minuten um 2 x 5 Minuten verlängert. Ist dann noch keine Entscheidung gefallen, wird die Siegermannschaft durch ein Siebenmeterwerfen nach den Bestimmungen des DHB ermittelt.

WETTKAMPFBESTIMMUNGEN
Die Wettkämpfe der bayerischen Schulen im Hal­lenhandball werden – soweit in dieser Ausschrei­bung nichts anderes festgelegt ist – nach den of­fiziellen Regeln und Ordnungen (ab 1. 8. 2001 gel­ten die neuen Spielregeln der Internationalen Handballföderation (IHF)) des Deutschen Hand­ball­Bundes (DHB) durchgeführt. Sie können ge­gen Gebühr von der Geschäftsstelle des Bayeri­schen Handball­Verbandes, Haus des Sports, Georg-­Brauchle-­Ring 93, 80992 München, Tele­fon (0 89) 15 70 23 08, bezogen werden.
Sonderregelungen für den Bundeswettbe­werb der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA:
- Jugendliche dürfen nur wechseln, wenn sich ihre Mannschaft im Ballbesitz befindet oder während eines Time­-Out.
- Bei Turnierspielen (Spiele mit verkürzter Spielzeit) entfällt das Team-­Time-Out. Auf­grund der verkürzten Spielzeit wird die Zeit­strafe von 2 Minuten auf 1 Minute reduziert.
- Die Anwendung der 2­-Linien­-Abwehr in der WK III/1 ist zwingend vorgeschrieben!

Offensive Deckungsformationen im WK IV:
Gemäß der Rahmentrainingskonzeption für den Kinder­- und Jugendhandball des Deutschen Handball­Bundes (DHB) soll in den Jahrgängen 11–14 Jahren folgende verbindliche Spielwei­sen gelten:
Grundsätzlich offensive Deckungsformationen
- Manndeckung
- Offensive Raumdeckung („2­-Linien-­Ab­wehr“), d. h. in der Grundaufstellung agieren je nach gewählter Deckungsformation einige Verteidiger offensiv vor der Freiwurflinie (= 2. Linie) und die anderen der Nahwurfzone (= 1. Linie) Beispiele: 1:5, 2:4, 3:3, 3:2:1/offensive 5:1 Mögliche Grundaufstellung aller Verteidiger in einer Linie in der Nahwurfzone (6:0) sind ver­boten.
- Keine Einzelmanndeckung: Um defensive Spielweisen mit nur einem manndeckenden Verteidiger zu verhindern, darf keine Einzel­manndeckung (5:0+1) gespielt werden.
 
Sanktionen bei Nichteinhaltung
- Verwarnung durch Wettkampfleiter
- Bei weiterer Beibehaltung der defensiven Spielweise: Mannschaft spielt nur noch außer Konkurrenz.

Die o. g. Wettkampfbestimmungen können vom jeweiligen ARBEITS­KREIS „SPORT IN SCHULE UND VEREIN“ bei den Finalwettkämpfen auf Stadt­- bzw. Kreisebene entsprechend den örtlichen Gegebenhei­ten abgeändert werden.

BETREUUNG
Die Betreuung der Schulmannschaften kann nur durch hauptamtliche oder nebenamtliche sowie hauptberufliche oder nebenberufliche Lehrkräfte der jeweiligen Schule erfolgen.
Übungsleiter, die eine Sportarbeitsgemeinschaft (SAG) oder eine Schülergruppe im Rahmen eines Stützpunktes oder einer Partnerschule des Leistungssports leiten, können die Betreuung übernehmen, sofern sie vom Schulleiter auf die Besonderheiten der Betreuung von Schulmannschaften hingewiesen worden sind.
 
QUALIFIKATION
Nur die Sieger der jeweiligen Qualifikationsebene (siehe „Der Weg nach oben“) sind für die nächsthöhere Ebene qualifiziert. Hauptschulen, die sich an der Qualifikation für den Bundeswettbewerb beteiligen wollen, steht die Wettkampfklasse III/1 offen.
 
MELDUNG
Die Meldung erfolgt ausschließlich mit dem Online­Meldesystem unter www.laspo-­meldungen.de
Meldeschluss ist jeweils am 15. Oktober.
Die vollständige Ausschreibung mit weiterführenden Informationen zu den Schulsportwettbewerben in Bayern ist in der Broschüre „Schulsport-Wettbewerbe in Bayern“ zu finden, die in der Regel zu Schuljahresbeginn an alle bayerischen Schulen verschickt wird.